Ghana

Ghana – Das freundliche Arika

Ghana liegt in Westafrika und grenzt an die Elfenbeinküste im Westen, Burkina Faso im Norden und Togo im Osten. Das Wort Ghana bedeutet „Kriegerkönig“ und wird aus dem alten Reich von Ghana abgeleitet. Ghana ist ein sehr freundliches Land und daher ideal für die erste Reise nach Afrika. Die Menschen sind im Allgemeinen sehr hilfsbereit und freundlich. Der Tourismus in Ghana wächst sehr schnell und Reiseveranstalter bemerken eine steigende Nachfrage für Reisen nach Ghana.

Reich an Gold ist Ghana ein stabiles Land mit großem Wachstumspotenzial. Früher europäischer Kontakt mit den Portugiesen, die im 15. Jahrhundert nach Ghana kam, konzentrierte sich auf die umfassende Verfügbarkeit von Gold. 1548 schlossen sich die Holländer den Portugiesen an und bauten Forts in Komenda und Kormantsi. Andere europäische Händler, vor allem aus England, Dänemark und Schweden, traten in der Mitte des 17. Jahrhunderts in Erscheinung. Nachdem sich die Holländer im Jahre 1874 zurückzogen, machte Großbritannien Ghana zu einem Protektorat.

Nach der Eroberung durch die Briten im Jahr 1896 bis zur Unabhängigkeit im März 1957 war das Gebiet des heutigen Ghana mit Ausnahme der Volta-Region als Gold Coast bekannt.

Am 6. März 1957 wurde Ghana zum ersten sub-saharischen, afrikanischen Land, der seine Unabhängigkeit wiedererlangte. Nach einigen innenpolitischen Unruhen und Staatsstreichen wurde mit einer neuen Verfassung im Jahr 1992 das Mehrparteiensystem wieder hergestellt. Seitdem gilt Ghana als sicheres Land und stabile Demokratie. Die Amtssprache Ghanas ist Englisch. In den nördlichen Regionen und unter den ghanaischen Muslimen wird die Sprache Hausa in der Regel als Verkehrssprache verwendet.

Goldmine-Afrika-Ghana

Auf den Spuren einer reichen Geschichte

Für viele Besucher beginnt die Geschichte Ghanas mit dem Sklavenhandel und der Interaktion mit den Europäern. Aber es gab eine lange und reiche Geschichte davor.

Reste der florierenden Zivilisationen in der nördlichen Region können in der Banga Moschee, die aus dem 15. Jahrhundert stammt und der Nalerigu Verteidigungsmauer aus dem 16. Jahrhundert gesehen werden. Mit dem Wachstum der Macht des Ashanti Königreichs im 17. und 19. Jahrhundert ist auch die Hauptstadt Kumasi herangewachsen, welche daher heute eine Reihe von historischen Sehenswürdigkeiten enthält. Aber natürlich hat der Sklavenhandel seine Spuren auf Ghana hinterlassen. Festungen der Briten, Niederländer, Dänen, Deutschen, Portugiesen und Schweden befinden sich verstreut entlang der Küste. Hervorragende Beispiele können an der Cape Coast und Elmina bestaunt werden. Diese Forts geben einen Einblick in die Zeit der Sklaverei und gehören zum UNESCO-Welltkulturerbe.

In den beiden größten Städte Ghanas gibt es viel zu sehen und zu tun. Accra ist die Hauptstadt von Ghana mit einer Bevölkerung von fast drei Millionen. Sie bietet Geschichte an historischen Stätten, wie zum Beispiel dem Platz der Unabhängigkeit, dem Kwame Nkrumah Mausoleum und dem WB Dubois Centre. Das Einkaufen in einer Reihe von Märkten, einschließlich dem Makola Markt im Zentrum der Stadt ist ebenfalls ein Erlebnis. Zu den kulturellen Leckerbissen gehören eine Reihe von Museen und das Nationaltheater. Außerhalb der Stadt bei Aburi liegen die großflächigen botanischen Gärten.

Kumasi bietet vor allem Sehenswürdigkeiten der Geschichte der Ashanti, wie etwa den Manhiya Palast, den Asantehene Palast und das Okomfo Anokye Schwert.

Woman working on argan oil factory in Morocco

Ghanas exotische Welten

Ghana ist mit einer Fülle von Naturschätzen gesegnet. An den schönen Stränden in Kokrobite und Winneba können Sie sich bei einem Cocktail entspannen, einen Aufenthalt in einem Hotel direkt am Strand genießen oder Fischer bei der Arbeit beobachten. Alternativ können Sie das Gewässer im Landesinneren, den Volta-See, besuchen, der eine Quelle von Elektrizität in Ghana sowie auch einen wunderschönen Aussichtspunkt bietet. Sie können auch eine Fahrt auf dem Fluss Volta bei Ada unternehmen. In der Ashanti Region, unweit von Kumasi, befindet sich Bosumtwi.

Dieser Kratersee von 10,5 Kilometern Durchmesser wurde von einem Meteoriteneinschlag vor etwa 1 Million Jahren geschaffen.

Der sehr malerische See hat eine spirituelle Bedeutung für die Ashanti, deren traditionelle Überzeugung besagt, dass die Seelen der Toten den Gott Twi an diesem See treffen. Auch im Landesinneren befinden sich zwei weitere nationale Schätze in Form von zwei weltbekannten Nationalparks. Der Kakum National Park bietet die Möglichkeit der Beobachtung von Vögeln und Schmetterlingen sowie andere Naturgenüsse. Im Mole National Park können Sie auf Safaritour gehen und haben die Chance, Elefanten, Raubkatzen und andere Tiere der Savanne zu sehen. Das Shai Hills Reserve ist eine großartige Gelegenheit für einen Tagesausflug in der Nähe von Accra. Das Reservat beherbergt Paviane, Papageien und Antilopen. Sie können zudem das Gebiet auf dem Rücken eines Pferdes erkunden.

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