Category: Antarktis

Einfach außergewöhnlich – die Antarktis

Der kleine Kontinent Antarktis umfasst nur 13,2 Millionen Quadratkilometer und ist somit nur 3 MillionenQuadratkilometer größer als das gesamte Europa. Die große Eisplatten, die auf dem Meer schwimmen und durch Gletscher mit dem Land verbunden sind bilden die Küste der Antarktis.
Besondere Attraktion sind die sogenannten Tafelberge, die vom Schleifeis abbrechen und auf dem Meer treiben. In der ewigen Eiswildnis ragt der höchste Berg des Antartiks, der Mount Vinson mit seiner Höhe von 4897 m. Jährlich fallen ca. 600 mm Schnee. Dieser Wert ist im Landesinneren und auf den vorgelagerten Inseln sogar deutlich höher. Die Temperaturen im Sommer sinken auf dem Polarplateu auf -40 Grad und im Winter bis auf -70 Grad. Nur selten wird im Sommer die Nullgradgrenze erreicht. Somit stellt Antarktis den kältesten Kontinent der Erde dar.

Die Antarktis – Paradies für Forscher und Wissenschaftler

Forschern zufolge herrschte auf der Antarktis vor etwa 70 Millionen Jahre eine subtropische Klima die zahlreiche Pflanzen und Tiere beheimatete. 1820 wurde die erste Sichtung des Kontinents verzeichnet. Der erste Mensch, der den Kontinent ein Jahr später betrat war der US-Amerikanischer Robbenjäger John Davis. Die eigentliche Erforschung des Kontinents begann dann 1895 durch zahlreiche Wissenschaftler und dauert immer noch an. Verschiedene Nationen sind an den Erforschung des Antarktis beteiligt.

Die Antarktis wird immer mehr zu einem der beliebten Reiseziele für Touristen, trotz oder wegen ihrer menschenleerer Umgebung und Abgeschiedenheit. Die beliebteste Art, um die Antarktis kennen zu lernen sind die Kreuzfahrten, doch in den letzten Jahren werden immer mehr auch Landausflüge auf dem Kontinent und von den vorgelagerten Inseln angeboten. Bergbesteigungen für erfahrene Wanderer sind eine der Attraktionen, die in der Antarktis angeboten werden. Ebenso immer beliebter unter Touristen ist der Antarktis-Marathon, der allerdings nur mit einer sehr begrenzten Anzahl an Teilnehmer stattfinden kann.

Ein Traum in Schnee und Eis

Wenn man sich Antarktis vorstellt, denkt man in erster Linie an weiße Landschaften aus Schnee und Eis, die man von einem Kreuzfahrtschiff aus in sicherer Entfernung bewundert. Dies war einmal. Heute fahren die Touristen zwischen Eisbergen mit den Zodiac-Booten in die Fjorde hinein und durchfahren einen Lemaire-Kanal, wenn es die Wetterverhältnisse erlauben. Dabei haben sie einen spektakulären Blick auf Gletscher, die krachend ins Meer stürzen. Und wenn sie davon nicht genug haben, nehmen die Touristen Teil an einem der zahlreichen Fußmärsche die auf dem sechsten Kontinent von den Antarktis-Reiseveranstalter regelmässig organisiert werden. Das ewige Eis wird von Touristen in der Regel über die Antarktische Halbinsel betreten. Diese ist von Argentinien und Chile aus gut erreichbar. Aber auch Rossmeer, von der anderen Seite des Kontinents, von Neuseeland oder Australien per Schiffsfahrt erreichbar, ist als Start in den weissen Urlaub sehr beliebt.

Leben in der Antarktis

Herzlich willkommen sind die Besucher auf jeden Fall, besonders in zwei großen Antartiks-Siedlungen, der Mc Murdo-Station mit ca.1200 Bewohnern und der Scott Base Station mit ca.100 Bewohnern. Beide liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt und freuen sich über jeden Besucher.
Das ewige Eis zieht nicht zuletzt deshalb immer mehr Besucher an, weil es eine der wenigen Plätze der Erde ist, an dem noch kein Massentourismus verbreitet ist. Abenteuerlustige Individualisten ebenso wie die Kreuzfahrturlauber sind gleicher Maßen begeistert von dem Anblick der einsamen Gletscher und der unendlichen Weite in Weiß eingehüllt. Besonders interessant sind dabei die vorgelagerten Inseln und ein schmaler Landstreifen auf dem das Leben überhaupt möglich ist. Für gewöhnlich reisen die Touristen in den Wintermonaten an.

Tiere in der Antarktis

Die Tierwelt der Antarktis ist bei den niedrigen Temperaturen erstaunlich artenreich. Roben, Albatrosse, Polarbären, Wale, Pinguine, Fische, Sturmvögel und Krebstiere sind auf diesem Kontinent reichlich vorhanden. Dagegen ist die Flora der Antartiks aufgrund der niedrigen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit sehr beschränkt. Die Pflanzenwelt besteht lediglich aus blütenlosen Sporenpflanzen bekannt auch als Antarktische Schmiele und Antarktische Pelzwurz. Mehr wächst dort nicht.

Rohstoffe für die Zukunft in der Antarktis

Dennoch ist Antarktis immer bedeutender in der Wirtschaftswelt, die immer mehr in eine intensive Erforschung investiert. Durch die Endlichkeit von verschiedenen Energiequellen und immer höherem Bedarf an Nahrungsmitteln und Rohrstoffen suchen die Wissenschaftler auf der ganzen Welt nach neuen Quellen, um diesen Bedarf zu decken. Es wird vermutet, dass diese unter dem ewigen Eis des Antarktis reichlich vorhanden sind.

Antarktis

Das weiße Paradies zum Anschauen – die Antarktis Urlaub in der Antarktis ist von Forscherdrang oder reiner Faszination für die besonderen Naturerlebnisse geprägt. Wer also eine Kreuzfahrt durch die Antarktis und deren Randgebiete des...