Vietnam

Buntes Urlaubsland mit vielen Facetten

In Vietnam finden Touristen ein wunderschönes Urlaubsland, das für jeden Geschmack eine Fülle von Interessantem und Überraschendem bereithält. Knapp 90 Millionen Menschen leben in Vietnam auf 332.800 Quadratkilometern und damit ist es neben Thailand das am stärksten besiedelte Land in Südostasien. Die Hauptstadt Hanoi wächst stetig und beheimatet etwa sechs Millionen Vietnamesen.

Wie, wann und wo – perfekter Urlaub in Vietnam

Eine allgemein ideale Reisezeit gibt es für Vietnam nicht. Das Land befindet sich in zwei Klimazonen: Der Norden gehört zu den Subtropen, der Süden zu den Tropen.

Im Norden gibt es nur die beiden Jahreszeiten Winter und Sommer. Im Winter kann es in den höheren Regionen sehr kalt werden während die Sommer sehr heiß sind mit Temperaturen deutlich über 30 °C. Den Süden bereist man am besten von November bis Januar. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen dann bei etwa 28 °C. Von Februar bis Mai nimmt die durchschnittliche Temperatur immer weiter zu, bis circa 35 °C. Danach kommt die Regenzeit, die sich bis in den Oktober zieht und von Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit geprägt ist. Innerhalb Vietnams reist man am besten und bequemsten mit dem Flugzeug, wenn man vorhat möglichst viel vom Land zu sehen.

Vietnam

Es gibt neben den drei internationalen Flughäfen in Hanoi, Ho Chi Minh Stadt und Denang auch noch die nationalen Flughäfen in Phu Quoc, Nha Trang, Dalat, Quy Nhon und Hue, die untereinander mit zahlreichen sehr günstigen Inlandflügen verbunden sind. Die vietnamesischen Straßen sind zum Teil marode und eher eine Alternative für Abenteuerlustige, die viel Zeit mitbringen. Hotels gibt es überall, jedoch mangelt es noch an hübschen Unterkünften des Mittelpreissegments. Günstig wohnen ist jedoch beispielsweise für Backpacker kein Problem, jedoch hat das Zimmer dann sehr häufig kein Fenster, was auf einen Europäer verstörend wirken kann.

Sportlich unterwegs – Tauchen, Surfen, Klettern, Golfen

Zahlreiche traumhafte, wenig besuchte und äußerst saubere Strände laden in Vietnam zum Baden ein. Sie befinden sich in Nha Trang, Danang, Phan Tiet, Mui Ne und auf Phu Quoc. Tauchsportler freuen sich über ideale Voraussetzungen. Beliebte Tauch-Spots sind das Rainbow Reef, der Madonna Rock, die Moray Beach, der Goat Rock, The Electric Nose und The Outer Islands bei Nha Trang. Außerdem lohnt ein Tauchausflug zu Whale Island oder Con Dao Island. Weitere Tauchplätze gibt es bei Phu Quoc und Hoi An. Segler und Surfer kommen wegen der guten Windverhältnisse schon länger gerne nach Vietnam, doch nun gewinnt Kitesurfen immer mehr an Bedeutung. Das Drachenfliegen mit dem Wakeboard kann fast überall ausprobiert werden, wo man auch surfen kann. Dalat und Sapa sind Ausgangspunkte für geführte Wandertouren und Kletterausflüge. Der Golfsport ist in Vietnam inzwischen weit verbreitet und die Golfplätze sind wunderschön angelegt – für jedes Niveau gibt es das richtige Angebot.

Ehemalige Hauptstadt mit Geschichte – Saigon

Der erste Eindruck der Stadt, die heute nicht mehr Saigon, sondern Hoh Chi Minh Stadt heißt: Mopeds, Mopeds und nochmal Mopeds. Einige Quellen sprechen von fünf Millionen Mopeds, die es in der früheren Hauptstadt und größten Stadt Vietnams gibt. Die Stadt erkundet man entweder zu Fuß, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem Roller. Sehenswert sind das alte Postamt, die Kathedrale Notre Dame, der Reunification Palace, die Oper und die Pagode des Jadekaisers. Wen es interessiert, der besucht das Museum der Kriegsopfer.

Außerdem sollte man unbedingt einen der Märkte aufsuchen und sich von dem ganz besonderen dort herrschenden Flair in seinem Bann ziehen lassen.

Außerdem ist Shopping in Hoh Chi Minh Stadt ein toller Zeitvertreib. Es gibt aufwändig mit Perlen bestickte Handtaschen, Kleidung, Bettwäsche und Wohnaccessoires, Souvenirs und Lederwaren von meist sehr guter Qualität. Ein weiteres Highlight der südostasiatischen Metropole ist ihr riesiges Angebot an Restaurants. Das Niveau der Speisen liegt hoch und die Preise sind für Europäer verhältnismäßig niedrig. Touristen wählen ganz nach Geschmack zwischen idyllischen Straßenkneipen, Mittelklasse-Lokalen und High-Class-Restaurants, die häufig an größere Hotels angeschlossen sind.

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