Reisebericht Bali und Singapur

Surfer Paradies Kuta

Reisebericht über Bali und Singapur, beides liegt in Asien. Surfer Paradies Kuta an Balis Südküste ist ein echtes Wellenreiter- Mekka. Kein Wunder, hier herrschen ganzjährig tropische Temperaturen, der Sand ist weiß und fein, es gibt Buchten für Anfänger und für echte Cracks und unschlagbar günstige Unterkünfte. Unser Favorit: das „Hard Rock Hotel“.

Sein Motto „Rest, relax and rock“ passt perfekt, es bietet den größten Pool der Insel (mit Palmen, Bar und Beachvolleyballfeld), ein Spa und jede Nacht gratis Live-Konzerte. Die Etagen sind nach Musikstilen benannt, von Alternative über Blues bis Pop. Bali wird nicht umsonst, als die Insel der Götter bezeichnet.

Ausgehmeile Poppies Lane

Fünf Minuten zu Fuß vom Hotel liegen die wichtigsten Shops rund um „Kuta Square“: Bikini, Brille, Jeans, Tasche oder Top – alles im Angebot. Genauso nah in anderer Richtung wartet die Ausgehmeile Poppies Lane 2 mit Bars, Pubs, Restaurants und Frühstückscafés. Eier, Sandwichs oder Obstsalat gibt´s für ein bis zwei Euro, frische Säfte (Melone, Mango, Ananas oder Avocado) für 50 Cent. Nasi Goreng (gebratener Reis) kostet ein Euro, Tintenfisch mit Chili zwei Euro. Abends treffen sich hier Traveller aus der ganzen Welt zum Bar-Hopping. Man trinkt „Bintang“-Bier (70 Cent) oder „Arak Arak“ (Drink aus Reisschnaps, Sprite, Honig und Limone, 1€).

Inseltour auf Bali

Nach fünf Tagen Party, Surfen und Beach sind wir reif für einen Trip ins Inselinnere. Bali ist nicht groß (152km von Ost nach West, 112km von Nord nach Süd) und der Transport ist super easy: Man bucht entweder eine Rundreise, mietet ein Auto oder einen Roller (Linksverkehr) oder nimmt den Insel-Bus – meine Wahl! Der ist zwar langsam, dafür lustig und günstig (Kuta-Ubud kostet 5€, Kuta-Lovina 8€). Je weiter es ins Inland geht, umso tropischer wird die Vegetation: Es wachsen Bananen und Bambus, Mangos und Papaya, Kaffee, Kakao, Lotus und süß duftender Frangipani.

Mein erster Stopp ist Bongkasa Village am Ayung River, etwa 35 Kilometer nördlich von Kuta bei Ubud. Hier starten wir zu einer Rafting-Tour.

Ayung, Stromschnellen und Wasserfälle

Nach einer Mini-Einweisung (Schwimmweste an, Helm auf) geht es gleich los. Anfangs ist der Ayung zahm und wir cruisen gemütlich durch den Dschungel. Aber dann kommen immer mehr schwierige Passagen, Stromschnellen und Wasserfälle. Hinter einer Biegung geraten wir plötzlich in einen Strudel. Wir drehen uns um die eigene Achse, paddeln hektisch und kippen fast um. Ultra aufregend! Zehn Kilometer später bin ich patschnass – und total happy!

Tempel, Götter und Delfine

Wir übernachten in Ubud, ungefähr in der Mitte zwischen Süd- und Nordküste. Das Künstlerdorf liegt malerisch eingebettet in leuchtend grüne Reisterrassen, und im Umkreis von 50 Kilometern finden sich zwei der schönsten Tempel Balis: Besakih, die älteste Anlage der Insel (8.Jhd) und Ulun Danu am Ufer des Bratan-Sees. Im Gegensatz zum restlichen Indonesien, das komplett muslimisch ist, sind die Balinesen Hindus. In jedem Dorf findet man drei Tempel, die der Verehrung von Brahma (Schöpfer), Vishnu (Bewahrer) und Shiva (Zerstörer und Erneuerer) geweiht sind.

Insgesamt gibt es über 20.000 heilige Stätten!

Lovina, unser nächstes Ziel, ist der beliebteste Strandort an der Nordküste. Es ist berühmt für drei Dinge: schwarzer Sand, bunte Korallenriffs – und Delfin-Touren. Gestartet wird um sechs Uhr morgens. Mit einen Auslegerboot geht es rund zwei Kilometer aufs Meer hinaus. Erst ist nichts zu sehen, dann tauchen sie auf. Einer, zwei, drei, bald 20 Delfine umkreisen das Boot, tauchen darunter durch und springen aus dem Wasser: einfach zum Verlieben! Für den letzten Abend haben wir ein Schmankerl aufgehoben: Fisch essen in Jimbaran Bay ( 14km südl. von Kuta, Taxi 4€, Essen ab 5€ p. P.). Direkt am Strand reiht sich ein Open-Air-Restaurant ans andere, man streckt die Füße in den warmen Sand und sieht, wie die Sonne im Meer versinkt.

Raffles, das Grandhotel

Zwei Stunden Flug und schon sind wir in einer anderen Welt: Singapur. Hochhäuser, Shopping-Malls, stylische Bars und Restaurant – der Stadtstaat ist ideal für einen Stop-over auf dem Rückweg. Singapore Airlines hat dafür tolle Angebote im Programm: Übernachtungen in Tophotels ab 25 Euro, Discounts rund ums Essen, Trinken und Sightseeing. Und man fährt gratis mit dem Bus „Hop-on“-Bus – ohnehin die beste Art, die City zu erkunden: Der Bus hält an allen Sehenswürdigkeiten, und man kann so oft zu- und aussteigen, wie man möchte. Los geht´s beim Raffles, das Grandhotel wurde 1887 eröffnet und nach dem Stadtgründer Sir Stamford Raffles benannt. Seit 1899 ist es Treffpunkt der High Society. Zu den Gästen zählten John Wayne, Charlie Chaplin, Liz Tayler und sogar Queen Elizabeth 2 mit Prinz Philip (es gibt nur Suiten ab, ab 375€). Nächste Haltestelle: Chinatown, mit dampfenden Essensständen, Massagesalons und winzigen Läden für exotische Kräuter und geheimnisvolle Heilmittel. Weiter geht es über den Singapore River zur Orchard Road. Ein absoluter Pflichtstopp!

Endstation war die New Asia Bar

Wir bewundern jeden, der hier jemals wieder wegkommt: Von den 150 Malls in Singapur liegt bestimmt die Hälfte allein in dieser Straße. Von Luxus über szenig bis Low Budget ist alles zu haben. Dazwischen locken nette Kopitiams, Pubs und coole Bars. Man kann also ins Nachteen übergehen. Endstation ist dann die „New Asia Bar“ im 71. und 72. Stockwerk des „Swissótel The Stamford“. Von hier oben sieht man im Norden bis nach Malaysia und im Süden bis Indonesien. Ein perfekter Abschluss.

Wir waren mit unserem Urlaub auf Bali und in Singapur sehr zufrieden und glücklich!

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