Reisebericht Hongkong

Unser Traum nach Hongkong zu reisen sollte nun endlich Wirklichkeit werden und deshalb schreibe ich diesen Reisebericht, um mich immer an alles erinnern zu können. Wir fliegen von Berlin nach Frankfurt und von dort mit Cathay Pacific direkt nach Hongkong in Asien. Ein unglaublicher Anblick der Megacity, der sich uns beim Anflug des neuen Flughafens Hongkong bietet. Diese Metropole wollen wir in den nächsten Tagen kennen lernen und entdecken.

Die Metropole Chinas mit ihrem britischen Erbe weist unglaubliche Kontraste auf. In der Nacht vom 1. Juli 1997 wurde in Hongkong der letzte Union Jack eingeholt. Die königliche Yacht Britannia, mit Prince Charles dem letzte Gouverneur an Bord, machte die Leinen los. Damit endete für Hongkong eine Epoche. Seit der Übergabe der ehemaligen britischen Kronkolonie an China hat sich nur wenig verändert. So besitzt Hongkong auch heute noch einen Sonderstatus mit eigener Währung, Gesetzgebung und eigenen Einreiseformalitäten.

Hongkong ist eine der faszinierendste Megametropolen der Welt. Die Kontraste, die die Stadt zu bieten hat bezaubern jeden Besucher.

Temple Street Nachtmarkt

Wir lassen uns vom bunten Treiben auf den engen Straßen sofort mitreißen. Z.B. schlenderten wir über den bekannten Temple-Street-Nachtmarkt. Hier kann man schauen und einkaufen ohne Ende, oder man beobachtet einfach das geschäftige Treiben der Hongkonger. Hongkong bei Nacht ist einfach ein Traum. Die vielen Lichter, die geschäftigen Menschen, einfach das bunte Treiben überall. Man kann sich nicht satt sehen.

Victoria Peak

Morgens fahren wir auf den Victoria Peak, der höchste Punkt auf Hongkong Island. Vom Gipfel aus hat man einen grandiosen Blick auf die Megacity und auf den weltberühmten Victoria Hafen. Die riesigen Hochhäuser kommen einem von hier oben ganz klein vor. Wir machen viele Fotos. Man möchte den Anblick von hier oben einfach mitnehmen und dann nie mehr vergessen. Ähnlich ging es uns schon in Rio de Janeiro oder auch in Kapstadt.

Kowloon Park

Von hier oben kann man auch gut erkennen, Hongkong hat auch eine grüne Seite. Viele Parks und Tempel, als Kontrastprogramm zur Stadt – Pfahlhausdörfer, Bergpfade und viele schön Sandstrände. Es gibt unzählige Parks und Tempel in Hongkong. Wir besuchen den Kowloon Park. Am Interessantesten in Kowloons grüner Lunge war für mich der Skulpturengarten mit modernen Werken einheimischer Künstler. Wir erfreuten uns an den unzähligen Vogelgehegen. Im Norden des Kowloon Parks liegt eine Badeanstalt.

Peak Tram, Star Ferry und Straßenbahn

Hongkong hat drei nostalgische Verkehrsmittel. Sie bewegen sich mit der Gemächlichkeit einer vergangenen Epoche und gewähren dabei einen schönen Ausblick. Es sind die Peak Tram, die zwischen der Talstation an der Garden Road und der 400 Meter hoch gelegenen Bergstation pendelt. Die Star Ferry, ihre rundlichen Fährboote pendeln seit 1998 zwischen Tsim Sha Tsui und Central. Die Fähre bietet interessante Rund- und Einblicke ins bunte Hongkonger Leben. Das dritte Verkehrsmittel ist die Straßenbahn, Doppeldecker auf Schienen. Die Tram verbindet seit 1904 die Stadtteile im Inselnorden miteinander. Falls man einen Platz auf dem Oberdeck erwischt, kann man von hier aus einzigartige Einblicke in das quirlige, bunte und faszinierende Hongkonger Leben erwischen. Wir hatten das Glück mit allen drei Verkehrsmitteln fahren zu dürfen, besonders gut aber hat uns die Straßenbahn gefallen. Mit ihr waren wir unterwegs auf Shoppingtour von einem Einkaufzentrum zum anderen. Ach, übrigens- man bezahlt beim aussteigen!

Fernostwaren

Shopping nahezu ohne Grenzen. Nach Hongkong zum Einkaufen?, besonders die exorbitanten Ladenmieten lassen den Händlern keinen Spielraum. Deshalb ist längst nicht jeder Kauf ein Schnäppchen. Markenware aus Europa ist nur wenig preiswerter oder teurer und deshalb wird nur geführt, was in Hongkong Prestigewert besitzt. Günstig dagegen zu haben sind Fernostwaren, besonders solche aus China. Auf Straßenmärkten noch immer preiswert sind Kleidung, Taschen, Accessoires und Haushaltswaren. Wir haben nur ein paar Kleinigkeiten und Erinnerungsstücke gekauft, wir ließen uns mitreißen vom Überfluss an Sehenswürdigkeiten, Gerüchen und schillernden Eindrücken in der pulsierenden „City of life“. Aber wir haben natürlich auch viele verschiedene Ausflüge gemacht, um auch die Umgebung von Hongkong kennen zu lernen.

Hard Rock Cafe

Wie immer auf unseren Reisen besuchten wir, so auch in Hongkong das Hard Rock Cafe, nahmen ein paar Drinks an der Bar, sahen uns im Hard Rock Shop um, kauften ein paar Kleinigkeiten, machten ein paar Fotos und weiter ging es.

Inselrundfahrt

Während der Fahrt zur Repulse Bay, ein sehr hübscher Strand an der Südseite, zeigt sich Hongkong von einer ganz anderen Seite. Hongkong gleicht hier mehr der französischen Riviera als einer Millionenstadt. Der Höhepunkt auf einer Fahrt über Hongkong Island ist eine Fahrt zum Dschunkenhafen Aberdeen. Dicht an dicht liegen die Dschunken in diesem Hafen. Gedrängt leben die Menschen auf den Booten, die für tausende Heimat sind. Man fühlt sich in das alte Hongkong zurückversetzt. Wir machen eine ausgiebige Fahrt mit einer Dschunke. Hier leben Fischer seit Generationen auf ihren alten, bunt dekorierten Schleppern. Viele Boat People haben inzwischen die „schwimmenden Slums“ Hongkongs verlassen und sind in Wohnsilos an Land gezogen. Die Hügel im Hintergrund sind voller Wald aber auch Wohngebäude. Hongkong wächst doch es fehlt an Raum. In den Städtischen Wohnwaben, die sogar in Schicht genutzt werden, leben mehr Menschen als in einer deutschen Kleinstadt.

Dinner Kreuzfahrt

Wir erleben an diesem Abend eine unvergessliche Hafenkreuzfahrt. Die einzigartige Skyline von Hongkong mit ihren zahlreichen Wolkenkratzern, von denen nicht wenige zu den höchsten der Welt gehören, versetzt uns in Staunen, genau wie die Fahrt durch den Victoria Hafen. An Bord ist für uns ein reichhaltiges, teilweise exotisches, teils internationales Buffet angerichtet und eine Band sorgt für Unterhaltung vom Feinsten.

Lantau Island

Hier erlebten wir Hongkongs größte Insel. Auf ihr steht der größte sitzende Bronze-Buddha der Welt. Wir besuchten alte Fischerdörfer und ließen uns in eine längst vergangene Zeit zurück versetzen. Wir sahen malerische Pfahlhäuser und die Ruhe und Freundlichkeit des alten China. Wir machten noch einen Abstecher an den Cheung Sha Beach. Der Ausflug nach Lantau Island endete mit einem hervorragenden vegetarischen Mittagessen im Po Lin Kloster.

Macau Tour

Mit einem modernen Tragflügelboot erreichten wir in 50 Minuten Macau. Diese früher portugiesische Kolonie wurde 1999, im Dezember, wieder an China zurückgegeben. Wir machten eine interessante Stadtrundfahrt und sahen die berühmte Ruine von St. Pauls, die längst zu Macaus Wahrzeichen geworden ist. In Macau gab es tolle Souvenirläden und wir haben reichlich eingekauft. Anschließend fuhren wir auf den neu erbauten Macau Tower, der einer der höchsten Türme der Welt ist. Wir genießen den einzigartigen Ausblick. Weiter ging es zum Khun Yan Tempel der Göttin der Gnade, danach machten wir einen Abstecher in die Casinos. Zudem besichtigten wir den Penha Hügel, auf dem der Bischofspalast, eine Kapelle und die Statue der Fatima stehen, sowie Porta Do Cerco, das Grenztor zwischen Macau und China.

China Kanton Tour

Eine interessante Tour. Zunächst brachte uns ein Hovercraft-Boot nach Shekou. Wir besuchten ein Ausstellung sehr interessanter chinesischer Kunstgegenstände, fuhren nach Karton, der bedeutendsten Stadt Südchinas. Dort besichtigten sie eine Ausstellung verschiedener Teile der weltberühmten Terrakotta-Armee von Xian. Während einer Stadtrundfahrt besuchten wir u.a. den Markt Qing Ping sowie den eindrucksvollen Ahnentempel der Familie Chen. Es blieb noch etwas Zeit zum einkaufen.

Gourmettempel und Garküchen

Jeden Tag locken neue kulinarische Höhenflüge. Wenn Hongkong Gourmethochburg von weltweiter Reputation ist, dann gibt es dafür viele Gründe. Den Fischreichtum im Südchinesischen Meer, das tüchtige kantonesische Landvolk, von dessen Feldern ein reichliches Angebot an Gemüse und Früchten auf die Märkte kommt, aber auch die aus aller Welt eingeflogenen frischen Zutaten.

Karaokebars, Kneipen und Tanz

Ob chinesische Musik oder Nachtclub, für jeden findet sich das Passende. Das Angebotsspektrum ist groß. Hongkong-Chinesen zieht es vor allem in Karaokebars. Die ortsansässigen Ausländer fühlen sich in Kneipen am wohlsten. Für Touristen gibt es jede Art von Vergnügen, so z.B. China -Oper, chinesischer Tanz, Pantomime, Akrobatik u.v.m.

Fazit, Tradition und Moderne

Eine tolle Rundreise, ein toller Urlaub in einer Stadt, einer Megametropole voller Gegensätze, unglaublicher Luxus, Hotels, Geschäfts- und Bankenviertel, daneben Wohnsilos und Dschunken, Tradition und Moderne auf engstem Raum, aber vor allem freundliche und fleißige Menschen, schöne alte und neue Gebäude, eine unglaubliche Natur. Man hat das Gefühl es gibt hier nichts was es nicht gibt. Ganz sicher war das nicht die letzte Reise, die wir nach Hongkong gemacht haben, gerne währen wir noch länger geblieben. Aber wir mussten zurück. Gerne schreibe ich unsere wichtigsten Reise – Erlebnisse in meinem Reisebericht auf. Zurück ging es von Hongkong, über Frankfurt, nach Berlin.

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