Reisebericht Sydney

Mein Reisebericht über eine Reise nach Sydney in Australien. Eine der spannendsten und sicherlich auch schönsten Hafenlandschaften der Welt liegt selbst für Weltenbummler weit entfernt, aber nicht unerreichbar. Der extrem lange Reiseweg nimmt einen Flug über drei Kontinente und den Äquator in Anspruch.

Wir begaben uns als Familie – Eltern mit erwachsener Tochter – auf eine Australienreise mit individuell geplanten Etappen. Für den Reisemonat Oktober kamen uns die besonders günstigen Angebote von Singapore Airlines bzw. Quantas sehr gelegen. Wir buchten die Flüge mit Zwischenstopps und einige Übernachtungen in Singapur und Alice Springs.

Den Anschlussflug nach Australien hatten wir auf mehr als 24 Stunden später gelegt. So wurde aus dem ersten Stopover ein spannender Miniurlaub am südlichsten Punkt des asiatischen Festlandes. Einen von drei Tagen in Alice nutzten wir, um uns einer Busreisegruppe zum Uluru, Ayers Rock anzuschließen.

Der Inlandsflug nach Sydney mit Quantas war sehr angenehm und die letzten Flugminuten vor der Landung ließen die halbe Weltreise schnell vergessen. Unser Flugkapitän verabschiedete sich mit einer Riesenschleife über das berühmteste Gebäude des roten Kontinents. Seine exzentrische Architektur hat nach ihrer Fertigstellung die Kritiker zu der Bezeichnung „ die komischste Oper der Welt “ verleiten lassen. Aber insgeheim sind alle Aussies stolz auf Sydney, deren außergewöhnliche Entwicklung und ihrem Opera House.

Nach der Landung auf dem modernen Airport erfolgte die unumgängliche Einreisekontrolle durch einen Vierbeiner, der kleine Beagle entließ uns anstandslos in herrliche Urlaubstage. Vierzehn gebuchte Übernachtungen waren nicht zu viel. Wie hatten schon vor Reiseantritt den Reiseführer vis a vis Sydney (sehr zu empfehlen!) studiert und ein gewisses Pflichtprogramm vorgenommen.

Sydneys Museen

Die Stadt hat unzählige Sehenswürdigkeiten. Sydneys Museen sind schon äußerlich Baudenkmäler der verschieden Epochen und erzählen sehr spannend aus der Vergangenheit. Das Australien Museum und das Museum of Sydney sind wirklich Plicht.

Sydneys Innenstadtbezirke

Die Erkundungen in den Innenstadtbezirken waren für uns sehr abwechslungsreiche, kontrastreiche Tagestouren. Sehr pulsierend, weitläufig und modern gibt sich Darling Harbour. Es lockte uns mit dem imposanten Harbourside Shopping Centre, dem Cinese Garden und einem Besuch des Sydney Aquariums. Der Nachbarbezirk The Rocks und Circular Quay wurde für uns Ausgangspunkt. Wir fuhren auf allen Routen, haben sie als einmalige Hafenrundfahrten in Erinnerung behalten und fleißig digital dokumentiert.

Sydney Rundreise

Nach Parramatta fährt man unter der Harbour Bridge flussaufwärts in Richtung Blue Mountains. Sehr nahe an der Oper vorbei kommt man mit der Fähre nach Watsons Bay. Dort mussten wir uns den Tag gut einteilen: Ein Aufenthalt in Doyle’s Restaurant für Meeresfrüchte und die anschließende Wanderung zum South Head waren Selbstverständlichkeiten. Auch die Schiffreise nach Manly war fast ein Tagesprogramm. Ein Eingeständnis sei erwähnt: Am Anleger lockte uns zunächst „ Aldi “ mit seinem australischen Sortiment. Erst danach folgten Strand, Naturschutzgebiet und North End. Unsere TravelPass-Tickets, die wir für zwei Wochen lösten, haben sich mehr als bezahlt gemacht.

Die älteste wissenschaftliche Einrichtung der Royal Botanic Garden war unser Revier, um Flora, Spaziergänge und den Blick auf Sydney’s Skyline zu genießen. Er ist Teil des Domains, dem früheren Landsitz der Gouverneure. Heute gehört er allen Bewohnern und Besuchern. Man gelangt sehr einfach von der Macquarie Street, in der sich das Erbe Europas und vor allem viktorianische Eleganz widerspiegeln, in den Hyde Park und den Garden. Von Macqurie’s Chair, der natürlichen Sandsteinbank am äußersten Piont des Domain genießt man Sydney´s Postkartenpanorama, die Oper, den Kleiderbügel ( Harbour Bridge ) und die modernen Fassaden der Finanzwelt.

Das Angebot, die Blue Mountains in organisierter Gruppe zu besuchen, schlugen wir bewusst aus. Unsere gebuchte Hotelunterkunft lag nahe des Hauptbahnhofes – eine Bahnfahrt bis

Leura und die individuelle Wanderung bot sich an. Von Leura gelangt man auf einem Rundwanderweg für Insider über die Wentworth Falls auch zu den Three Sisters. Es wurde uns einige Kondition abverlangt. Dafür kehrten wir in Katoomba vor der Rückfahrt mit der Bahn noch zur Erholung ein.

Für den vorletzten Spätnachmittag in Sydney hatten wir uns noch einmal einen besonderen Programmpunkt „Innenstadt“ aufgehoben. Der Sydney Tower hat die Hausnummer 100 in der lebendigen Market Street und lockt mit einer goldfarbenen Aussichtsplattform. Wir genossen den Rundblick bis in die frühen Abendstunden und entdeckten aus 300 Metern Höhe viele markante Punkte zum zweiten Male: In Woolloomooloo, der ehemaligen Werft, wurden uns feinste Lammsteaks und ForEx serviert. Elizabeth Bay, Bondi Beach und Taronga Park Zoo am Hafen hatten wir nicht ausgelassen.

Beachtenswert, welchen Wandlungen sich der Naturhafen Port Jackson „ unterwerfen “ musste.

Wagemutigen Abenteurern und Millionen von Immigranten ist die Gestaltung der schönsten Weltmetropole gelungen!

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