Wikingerspuren auf der Nordseeinsel Föhr

Das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer ist nicht nur eine faszinierende Naturschönheit, sondern auch Weltnaturerbe der UNESCO. Damit gehört es zu den schönsten Küstenlandschaften, die es rund um den Globus gibt. Inmitten dieser besonderen Kulisse liegt die 82 qkm große Nordseeinsel Föhr – windgeschützt, mit beinahe karibischem Flair und jeder Menge Plätzen, die den Urlaub angenehmer machen. Neben allen Möglichkeiten des Badeurlaubs, erholsamen Naturszenen und Tagen ohne Hektik bietet das Eiland mit über 8.500 Veranstaltungen pro Jahr außerdem viele gute Gründe für geselliges Beisammensein.

Altertümliche Friesendörfer

Die Friesendörfer auf Föhr zeigen das Leben, wie es früher an der Nordsee einmal war: schützende Reetdächer, blühende Vorgärten, Rückzugsorte für die bei Wind und Wetter arbeitenden Fischer und Inselbewohner. Bei Inselrundgängen oder Ausflügen per Fahrrad trifft man auf mittelalterliche Kirchen, die Friedhöfe der alten Walfänger, Windmühlen außer Dienst und Spuren der alten, sagenumwobenen Wikinger. Wer etwas über die Besonderheiten der Nordsee erfahren möchte, ist bei den geführten Wattwanderungen genau richtig: ohne Schuhe durch Schlamm und Schlick und die Gezeiten kennen lernen, Ebbe und Flut live miterleben und die Artenvielfalt in Aktion beobachten.

Wattwanderungen

Rund um Föhr zieht sich das Meer für etwa 6 Stunden zurück, um danach über die Priele wieder einzulaufen – die natürlichen, oft im Zickzack fließenden Wasserläufe im Watt und in der Marsch. Ein Highlight der geführten Wattwanderungen: Ein 8 km langer Marsch von Dunsum auf Föhr zur Nachbarinsel Amrum, mit dem Durchwaten seichter Priele und dem so genannten „Mittelloch“, einem tieferen Wasserlauf. Von Amrum geht es mit der Fähre wieder zurück nach Wyk.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.