Gran Canaria – der kleine Kontinent

Eine gerade mal 1500 Quadratkilometer große Insel mit gut 800.000 Einwohnern als kleinen Kontinent zu bezeichnen, erscheint auf den ersten Blick ein wenig vermessen. Auf den zweiten allerdings gar nicht mehr, denn die Insel Gran Canaria hat auf ihrer vergleichsweise kleinen Fläche immerhin 14 Mikroklimazonen zu bieten.

Ganzjährig Sommer und Sonne

Nach Teneriffa und Fuerteventura ist Gran Canaria die drittgrößte der Kanarischen Inseln. Diese bilden eine autonome Gemeinschaft und gehören zu Spanien, obwohl sie auf der Höhe von Westafrika liegen. Das sorgt natürlich für ein super Wetter, auf den Kanaren ist es das ganze Jahr über warm und sonnig. Das in Kombination mit der nur 4-5 stündigen Anreise macht Gran Canaria zu einem der beliebtesten Reiseziele.

Wüstenpanorama

In den meisten Fällen landet man als Pauschaltourist am äußersten Südende der Insel in den Orten Maspalomas oder Playa del Ingles.

Hier gab es vor 50 Jahren allenfalls ein paar Tomatenfelder, bis die ersten Hotels die Gegend für sich entdeckten. Das kommt nicht von ungefähr, es gibt hier einen kilometerlangen Sandstrand und Dünen wie in der Sahara. Mittlerweile finden sich hier Familienhotels, Ferienwohnungen und Hotels der internationalen Spitzenklasse, sogar mit eigenem Golfplatz.

Vorschläge für einen Aktivurlaub

Wer nicht nur am Strand liegen, oder eine der zahlreichen Wassersportarten ausüben möchte, für den hat Gran Canaria natürlich mehr zu bieten als Sonne, Strand und Meer. Schon ein paar Minuten mit dem Auto ins Hinterland findet man sich in einer völlig anderen Welt wieder. Das Klima wird feuchter und kühler, tiefe Täler wechseln sich mit hohen Bergen ab und ehe man sich versieht, fährt man durch dichte Wälder.

Die 14 Mikroklimazonen lassen eine Fahrt über die Insel nie langweilig werden.

Aufenthalt in Las Palmas

Die gut ausgebauten Straßen führen den Reisenden durch saftige Vegetation, durch trockene Täler und malerische Dörfer die sich wie gewachsen in die Landschaft einfügen. Das kleine Örtchen Teror beispielsweise, aus dem bis heute der Großteil des Trinkwassers der Insel stammt. Oder Arucas mit einer gotischen Kathedrale – die erst vor wenigen Jahren erbaut wurde. Etwas quirliger geht es in der Hauptstadt Las Palmas zu, mit ihrem modernen Stadtleben, der sehenswerten Altstadt und dem riesigen Hafen. Die Insel hat also für die ganze Familie und für jeden Geldbeutel etwas zu bieten, es wird nie langweilig.

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