Peru

Abenteuer und Reise in einem – Peru

Peru ist das beliebteste Reiseland in Südamerika, denn hier gibt es eine faszinierende Natur, gepaart mit einer spannenden Geschichte des Landes und den typischen folkloristischen Traditionen, die so begeistern. Die vielen unglaublich schönen Landschaften begeistern jeden Touristen und bieten dem Urlauber eine aufregende Zeit.

In Peru hat der Urlauber die Möglichkeit eine traumhafte Küste am Pazifik zu bereisen und gleichzeitig die Chance in die Andenwelt, mit ihrem vom Nebel bedeckten Gipfeln und ihr ganz spezifischen Klima einzutauchen.

Nicht zuletzt gibt es auch in Peru den tropischen Regenwald, den es zu erkunden gilt, was aber nicht ohne eine gute Führung unternommen werden sollte. Die kulturelle Vielfalt des Landes Peru macht es so attraktiv für den Urlauber und für den aktiven Touristen, der für ein Abenteuer zu haben ist. Die vielen Bauwerke des Inkas und die reichhaltige peruanische Kultur macht die Region in den Anden so sehenswert und nicht umsonst wird das Land so gerne bereist. Hier warten Geschichte, Kultur und Mythen auf den Forscher, der sich Zugang verschaffen möchte.

Peruanische Frau

Machu Picchu – Inkastadt Peru

Die Inka Kultur ist weltbekannt und die alten Ruinen dieser Hochkultur begeistern jeden, der sie schon auf Bildern sieht. Wer davor steht, kann von einem noch größeren Erlebnis berichten. Die Inkastadt Machu Picchu am besten erhalten von allen Ruinenstädten in Südamerika und liegt auf einem Bergrücken in einer Höhe von 2600 Metern. Die alte Inkahauptstadt Cusco ist etwa 75 Kilometer entfernt. Die terrassenförmig angelegte Stadt Machu Picchu kann durch schmale Bergpfade erreicht werden und ist für jeden Peru Touristen ein absolutes Muss! Es lebten früher ungefähr 1000 Menschen in der alten Stadt Machu Picchu und wohnten in den 216 Gebäuden, die noch recht gut erhalten sind. Die völlig isolierte Anlage der Stadt wurde erst 1911 entdeckt, weil es keine schriftlichen Aufzeichnungen gab, durch die man sie hätte lokalisieren können.

Die Historiker und Archäologen begannen dann mit den Ausgrabungen und fanden zahlreiche Kulturschätze und viele Informationen über das Leben der Inkas vor Hunderten von Jahren.

Machu Picchu war die Königsstadt in einem schwer zugänglichen Hochgebirge und die Gründe, warum die Stadt gerade hier erbaut wurde, sind bis zum heutigen Tage nicht hinreichend geklärt. Nach einer Theorie soll es ein Zufluchtsort gewesen sein, um den Inkakönig zu schützen. Machu Picchu gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO seit dem Jahre 1983 und der Tourismus hat seitdem erheblich zugenommen. Täglich besuchen ungefähr 2000 Personen die alte Inkastadt Machu Picchu und lassen sich von der atemberaubenden Natur und den alten Ruinen verzaubern. Mit der Eisenbahn kann man aus der alten Stadt Cusco anreisen und am Fuße von Machu Picchu ankommen. Danach geht es mit einem Bus weiter, der eine Serpentinenstraße fast bis zur Stadt fährt, man kann aber auch zu Fuß zu Machu Picchu aufsteigen, wenn man möchte. Eine geplante Seilbahn konnte nicht gebaut werden, da die Gefahr von Erdrutschen zu groß ist!

Cusco-Peru

Titicacasee in Peru

Die Anden halten einiges bereit und lassen den Urlauber nicht mehr los. Peru teilt sich den Titicacasee mit Bolivien zu einer ungefähren Hälfte und kann die Touristen mit einem riesigen Gewässer im Hochland der Anden beeindrucken. Der Titicacasee ist das höchst gelegene Gewässer der Erde, das noch beschiffbar ist und hält damit schon die erste Attraktion bereit. Mit einer Größe von 8000 Quadratkilometern ist der Titicacasee der zweitgrößte in Südamerika. Er liegt auf dem Altiplano, einer Hochebene in den Anden, wie sie von den Einheimischen genannt wird. Der große Gebirgssee wird von 25 Flüssen eingespeist, während es nur mit einem Fluss, dem Desaguardo, nur einen Abfluss gibt. Im Titicacasee befinden sich viel geheimnisvolle Inseln, die aber auch mit Schiffen besucht werden können und auf denen es auch für die Touristen Museen und andere Besonderheiten gibt.

Auf der Insel Isla del Sol befinden sich alte Ausgrabungsstätten der Inkakultur, die man unbedingt anschauen sollte, wenn man den Titicacasee besucht.

Titicacasee in Peru

Arequipa – die peruanische Stadt

Die Andenstadt Arequipa bietet ein Hochgebirgspanorama der Extraklasse und besitzt viele Überreste der Inkakultur. Wer Urlaub in Peru macht und an der Geschichte der Inkas interessiert ist, sollte sich die Sehenswürdigkeiten dieser alten und sehr interessanten Stadt nicht entgehen lassen. Arequipa ist eine Großstadt mitten in den Anden und liegt auf einer Höhe von 2300 Metern über dem Meeresspiegel. Historische Bauten, die alte Inkawelt und die typischen peruanischen Traditionen prägen das Bild der Stadt. Aber auch die vielen weißen Bauten haben der Stadt den Beinamen Weiße Stadt eingebracht, denn vieles wurde hier aus weißem Vulkangestein gebaut. Eine eindrucksvolle Kathedrale steht an der Plaza de Armas, die im Jahre 1629 gebaut wurde und immer wieder von Erdbeben und Bränden zerstört wurde. Die prachtvolle Inneneinrichtung der Kirche sollte man unbedingt anschauen.